Orgelimpulse

Auf dieser Seite finden Sie einige Impulse mit kurzen Orgelwerken zu den Hochfesten und Sonntagen der geprägten Zeit.

Im Zentrum steht jeweils ein Kirchenlied aus dem Gotteslob, das kurz erläutert wird. Dazu gibt es jeweils ein Video mit einem Orgelstück passend zu dem jeweiligen Lied, aufgenommen in der Kirche St. Johannes.

 

Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Lesen und Hören!

Elena Szuczies, Seelsorgebereichsmusikerin

 

Orgelimpuls zum Hochfest Mariä Aufnahme in den Himmel

Das Hochfest Mariä Aufnahme in den Himmel bzw. Mariä Himmelfahrt ist eines von drei Hochfesten, die der Gottesmutter Maria gewidmet sind.

Bereits seit dem fünften Jahrhundert wird am 15. August der Aufnahme Mariens in den Himmel gedacht, in einigen Ländern ist dieser Tag sogar ein gesetzlicher Feiertag.

Das Lied „Maria aufgenommen ist“ besingt dieses Ereignis und preist die Gottesmutter Maria und den dreifaltigen Gott. Durch zahlreiche eingeschobene Halleluja-Rufe wird der Lob- und Jubelcharakter des Liedes betont.

Der Text stammt ursprünglich aus dem 17. Jahrhundert aus Würzburg, die Melodie ebenfalls aus dem 17. Jahrhundert aus Köln.

Zur gleichen Melodie befindet sich im Gotteslob das Lied „Lasst uns erfreuen herzlich sehr“, das das Ostergeschehen bezogen auf die Gottesmutter Maria besingt.

Auch in England ist die Melodie mit verschiedenen Texten verbreitet.  Mit dem Text „All Creatures of Our God and King“ entstand ein Schöpfungslied zum Sonnengesang von Franz von Assisi. Dabei wurde die Melodie in den Halleluja-Rufen leicht variiert.

Neben zahlreichen weiteren Vertonungen schuf auch Edward Elgar zu diesem Hymnus einen bekannten Choralsatz.

Maria aufgenommen ist, Halleluja,
zu ihrem Sohne Jesus Christ, Halleluja.
Ihr Sohn, der Tod und Grab besiegt, Halleluja,
er läßt im Tod die Mutter nicht. Halleluja.

Im Himmel ist sie Königin, Halleluja.
und aller Welt ein Trösterin. Halleluja.
O Zeichen groß: ihr Kleid die Sonn, Halleluja,
ihr Schuh der Mond, zwölf Stern ihr Kron. Halleluja.

O große Freud, o Seligkeit! Halleluja,
Stimm ein, o ganze Christenheit! Halleluja.
Gelobt sei die Dreifaltigkeit, Halleluja,
der eine Gott in Ewigkeit. Halleluja.

Orgelimpuls zum Hochfest der Apostel Hl. Petrus und Hl. Paulus

Am 29. Juni feiert die katholische Kirche das Hochfest der Apostel Hl. Petrus und Hl. Paulus.

Das Hochfest ist dabei mit seinem Datum, anders als bei anderen Heiligenfesten, nicht an Geburt oder Tod der Apostel gebunden, sondern gedenkt der Übertragung der Reliquien beider Heiliger in die römischen San Sebastiano Katakomben im 3. Jahrhundert im Zuge der Christenverfolgung.

Da die Apostel Petrus und Paulus maßgeblich dazu beigetragen haben, dass der christliche Glaube verbreitet wird, kommt ihrem Angedenken eine herausragende Rolle zu.

Zahlreiche Kirchen sind einen der beiden Heiligen oder auch beiden Heiligen gewidmet: So neben der Kirche St. Peter und Paul in Troisdorf-Eschmar auch der Kölner Dom und der Petersdom.

Da das Hochfest bereits im 6. Jahrhundert aus Konstantinopel übernommen wurde, gibt es bereits gregorianische Gesänge speziell für dieses Hochfest.

Dabei widmet sich der Hallelujavers ganz dem Apostel Petrus. Mit dem Vers aus dem Matthäusevangelium „Tu es Petrus et super hanc petram aedifcabo Ecclesiam meam. – Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen“ wird herausgehoben, dass Petrus das Fundament der Kirche und Gründer der Kirche in Rom ist.

Die französische Komponistin Jeanne Demessieux hat diesen gregorianischen Vers in einem der zwölf Choralvorspiele über gregorianische Themen op.8 verarbeitet.

Tu es Petrus et super hanc petram aedifcabo Ecclesiam meam. (Mt. 16,18)

Orgelimpuls zum Hochfest der Geburt des Hl. Johannes des Täufers

Am 24. Juni feiert die Kirche den Geburtstag vom Hl. Johannes dem Täufer, der genau sechs Monate vor der Geburt Christi liegt. Johannes bereitete die Welt auf das Kommen des Erlösers, Jesus Christus, vor, in dem er dessen Ankunft ankündigte.

Eines der zentralen Ereignisse in der Heilsgeschichte des Johannes ist die Taufe von Jesus Christus im Jordan, der ihm den Beinamen „der Täufer“ gegeben hat.

Auf dieses Ereignis nimmt Martin Luther in seinem Lied „Christ, unser Herr, zum Jordan kam“ Bezug, das er 1541 verfasste. Das Lied erschien im Klugschen Gesangbuch unter dem Thema Taufe und war dem Johannestag (24. Juni) zugeordnet. Die Melodie ist älter als der Text und erschien erstmals in 1524 in einem Gesangbuch von Johann Walter.

In sieben Strophen beschreibt Luther das Taufgeschehen am Jordan mit Bezug auf die Dreifaltigkeit und auf die Reinwaschung von allen Sünden.

Auch heute findet sich das Lied im Evangelischen Gesangbuch. Seit seiner Entstehungszeit bildet das Lied die Grundlage für Kompositionen: So schuf Johann Sebastian Bach eine Choralkantate und Orgelbearbeitungen über den Choral. In seinem dritten Teil der Clavierübung finden sich so direkt zwei aufeinanderfolgende Bearbeitungen. Die kürzere zweite Bearbeitung ist für Orgel manualiter komponiert.

 

 

1. Christ, unser Herr, zum Jordan kam
nach seines Vaters Willen,
von Sankt Johann die Taufe nahm,
sein Werk und Amt zu erfüllen.
Da wollt er stiften uns ein Bad,
zu waschen uns von Sünden,
ersäufen auch den bittern Tod
durch sein selbst Blut und Wunden,
es galt ein neues Leben.

2. So hört und merket alle wohl,
was Gott selbst Taufe nennet,
und was ein Christe glauben soll,
der sich zu ihm bekennet.
Gott spricht und will, daß Wasser sei,
doch nicht allein schlicht Wasser,
sein heiligs Wort ist auch dabei
mit reichem Geist ohn Maßen:
der ist allhier der Täufer.

3. Solchs hat er uns gezeiget klar
mit Bildern und mit Worten.
Des Vaters Stimm man offenbar
daselbst am Jordan hörte;
er sprach: „Das ist mein lieber Sohn,
an dem ich hab Gefallen;
den will ich euch befohlen han,
daß ihr ihn höret alle
und folget seinem Lehren.“

4. Auch Gottes Sohn hier selber steht
in seiner zarten Menschheit,
der Heilig Geist herniederfährt
in Taubenbild verkleidet,
daß wir nicht sollen zweifeln dran:
wenn wir getaufet werden,
all drei Person‘ getaufet han,
dadurch bei uns auf Erden
zu wohnen sich begeben.

5. Sein Jünger heißt der Herre Christ:
„Geht hin, all Welt zu lehren,
daß sie verlorn in Sünden ist,
sich soll zur Buße kehren;
wer glaubet und sich taufen läßt,
soll dadurch selig werden;
ein neugeborner Mensch er heißt,
der nicht mehr könne sterben,
das Himmelreich soll erben.“

6. Wer nicht glaubt dieser großen Gnad,
der bleibt in seinen Sünden
und ist verdammt zum ewgen Tod
tief in der Höllen Grunde.
Nichts hilft sein eigen Heiligkeit,
all sein Tun ist verloren,
die Erbsünd macht‘s zur Nichtigkeit,
darin er ist geboren,
vermag sich selbst nicht helfen.

7. Das Aug allein das Wasser sieht,
wie Menschen Wasser gießen;
der Glaub im Geist die Kraft versteht
des Blutes Jesu Christi;
und ist vor ihm ein rote Flut,
von Christi Blut gefärbet,
die allen Schaden heilen tut,
von Adam her geerbet,
auch von uns selbst begangen.

Orgelimpuls zum Hochfest Heilgstes Herz Jesu

Am Freitag in der Woche nach Fronleichnam wird in der römisch-katholischen Kirche das Hochfest „Heiligstes Herz Jesu“ gefeiert. Im Zentrum dieses Festes steht die Liebe Gottes zu den Menschen, die in Jesus Christus sichtbar geworden ist und durch sein Herz symbolisiert wird.

Obwohl das Fest erst im 19. Jahrhundert durch Papst Pius IX. eingeführt wurde, gab es seit dem Mittelalter schon Formen der Verehrung des Herzens Jesu. So finden sich auch in zahlreichen Kirchenliedern und Texten Bezüge zur Idee dieses Festes. In vielen Christus-Liedern ist der Aspekt der Liebe Christi zu den Menschen und das Symbol des Herzens enthalten.

Eines der bekanntesten Christus-Lieder ist das Lied „Wie schön leuchtet der Morgenstern“ von Philipp Nicolai aus dem 16. Jahrhundert. Es bezieht sich ganz auf Christus und dessen innigliche Verehrung durch die Menschen. So ist der Text gefüllt von Bildern und Bezüge auf die Liebe: Christus wird als Morgenstern beschrieben, als Bräutigam und König.

Das lyrische Ich drückt seine Verbundenheit mit Christus durch eine Liebes- und Hochzeitsmetaphorik aus: Er ist des Herzens Bräutigam, er hält das Herz des Gläubigen gefangen, das Herz des Gläubigen soll ihn loben.

Das bekannte evangelische Lied hat sich großräumig verbreitet und wurde seit 1938 auch in die katholischen Gesangsbücher aufgenommen. Dabei wurde der Text in unterschiedlichen Fassungen oft verändert, teilweise wurde die Liebesmetaphorik auch entsprechend entschärft. So existierten am Anfang des 20. Jahrhunderts zahlreiche Textfassungen, bevor die Ursprungsversion mit kleineren Änderungen wiederhergestellt wurde.

Max Reger schuf zu diesem Lied in seinen Choralvorspielen op.135a einen einfachen Choralsatz, der die einzelnen Choralzeilen mit unterschiedlichen Dynamiken verbindet.

 

1) Wie schön leuchtet der Morgenstern, voll Gnad und Wahrheit von dem Herrn uns herrlich aufgegangen. 
Du Sohn Davids aus Jakobs Stamm, mein König und mein Bräutigam, du hältst mein Herz gefangen. 
Lieblich, freundlich, schön und prächtig, groß und mächtig, reich an Gaben, hoch und wunderbar erhaben.

2) Du meine Perl, du werte Kron, wahr Gottes und Marien Sohn, ein König hochgeboren! 
Mein Kleinod du, mein Preis und Ruhm, dein ewig Evangelium, das hab ich mir erkoren. 
Herr, dich such ich. Hosianna. Himmlisch Manna, das wir essen, deiner kann ich nicht vergessen.

3) Gieß sehr tief in mein Herz hinein, du leuchtend Kleinod, edler Stein, die Flamme deiner Liebe 
und gib, dass ich an deinem Leib, dem auserwählten Weinstock, bleib ein Zweig in frischem Triebe. 
Nach dir steht mir mein Gemüte, ewge Güte, bis es findet dich, des Liebe mich entzündet.

4) Von Gott kommt mir ein Freudenschein, wenn du mich mit den Augen dein gar freundlich tust anblicken. 
Herr Jesu, du mein trautes Gut, dein Wort, dein Geist, dein Leib und Blut mich innerlich erquicken. 
Nimm mich freundlich in die Arme und erbarme dich in Gnaden. Auf dein Wort komm ich geladen.

5) Herr Gott Vater, mein starker Held, du hast mich ewig vor der Welt in deinem Sohn geliebet. 
Er hat mich ganz sich angetraut, er ist nun mein, ich seine Braut; drum mich auch nichts betrübet. 
Einst wird mein Hirt mir auch geben himmlisch Leben bei ihm droben; ewig soll mein Herz ihn loben.

6) Stimmt die Saiten der Kitara und lasst die süße Musica ganz freudenreich erschallen, 
dass ich möge mit Jesus Christ, der meines Herzens Bräutgam ist, in steter Liebe wallen. 
Singet, springet, jubilieret, triumphieret, dankt dem Herren! Groß ist der König der Ehren.

7) Wie bin ich doch so herzlich froh, dass mein Schatz ist das A und O, der Anfang und das Ende. 
Er wird mich doch zu seinem Preis aufnehmen in das Paradeis; des klopf ich in die Hände. 
Amen, Amen, komm, du schöne Freudenkrone, säum nicht lange; deiner wart ich mit Verlangen.

 

Informationsquelle: Franz, Ansgar; Kurzke, Hermann; Schäfer, Christiane: Die Lieder des Gotteslob

Orgelimpuls zu Fronleichnam

Das Fronleichnamsfest ist in der katholischen Kirche ebenso wie der Dreifaltigkeitssonntag ein Hochfest, das als Ideenfest eine Glaubenswahrheit betrachtet und feiert.

So steht die Eucharistie und die Gegenwart Gottes in der Eucharistie bei diesem Fest im Mittelpunkt.

Das Lied „O Jesu, all mein Leben bist du“ findet sich im Gotteslob in der Rubrik „Eucharistie“. Die erste Form dieses Liedes stammt aus dem 19. Jahrhundert mit einer Strophe und einer Melodie, die in Köln nochmals variiert wurde und die Textausdeutung sehr unterstreicht. In Gesangbüchern des 19. Jahrhunderts taucht das Lied als Begleitgesang des Hochgebets oder als Lied zum Agnus Dei in der vorkonziliaren Messe auf. Auch der Zusatz „an Fronleichnam“ findet sich dort.

Der Text stellt die persönliche Begegnung mit Jesus dar: So wird die Beziehung zu Jesus in der ersten Strophe anhand von vier Antithesen dargestellt: Jesus ist das Leben, die Nahrung, die Ruhe und die Freude, ohne ihn gibt es nur Tod, Not, Leid und Streit. Georg Thurmair dichtete 1938 eine zweite Strophe, die die Antithesen nicht weiterführt, sondern in Bezug auf den ersten Korintherbrief drei Verse mit Bezug auf Glaube, Hoffnung und Liebe schafft und einen vierten ergänzt, der den Bogen zum Anfang schlägt und wiederholt „all mein Leben bist du.“

Hermann Schroeder schuf zu dem Lied „O Jesu, all mein Leben bist du“ für eine Sammlung von Choralbearbeitungen eucharistischer Lieder einen Orgelsatz und ein Trio, in dem die Melodie im Pedal erklingt.

 

O Jesu, all mein Leben bist du, ohne dich nur Tod.

Meine Nahrung bist du, ohne dich nur Not.

Meine Freude bist du, ohne dich nur Leid.

Meine Ruhe bist du, ohne dich nur Streit, o Jesu!

 

O Jesu, all mein Glaube bist du, Ursprung allen Lichts.

Meine Hoffnung bist du, Heiland des Gerichts.

Meine Liebe bist du, Trost und Seligkeit.

All mein Leben bist du, Gott der Herrlichkeit, o Jesu!

 

Informationsquelle: Franz, Ansgar; Kurzke, Hermann; Schäfer, Christiane: Die Lieder des Gotteslob

Orgelimpuls zum Dreifaltigkeitssonntag

Eine Woche nach dem Pfingstfest feiert die Kirche den Dreifaltigkeitssonntag.

Der Glaubensgrundsatz der Dreieinigkeit – Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist – hat eine zentrale Rolle im christlichen Glauben und hat daher im 14. Jahrhundert einen eigenen Festtag erhalten, der in der katholischen Kirche den Rang eines Hochfestes hat. Da das Hochfest nicht auf ein spezielles Ereignis zurückgeht, sondern eine kirchliche Lehre betrachtet, zählt es zu den Ideenfesten.

Auch in der evangelischen Kirche hat der Dreifaltigkeitssonntag/Trinitatis eine besondere Bedeutung. Wie in der katholischen Kirche bildet dieser Sonntag den Übergang von der großen Festzeit von Ostern bis Pfingsten und der Zeit im Jahreskreis.

Martin Luther schrieb 1524 ein deutsches Glaubensbekenntnis-Lied, das auf ein lateinisches Credo mit einer deutschen Strophe aus dem 14. Jahrhundert zurückgeht.

Er fasst das Lied in drei Strophen, jede der drei Strophen ist einer Person der Trinität gewidmet. Dadurch bekommt die Dreifaltigkeit in diesem Credo eine zentrale Rolle und umfasst den gesamten Liedtext.

Das Lied „Wir glauben all an einen Gott“ ist in den evangelischen Gesangsbüchern bis heute vertreten. Zahlreiche Komponisten u.a. auch Johann Sebastian Bach haben dieses Lied als Grundlage für Kompositionen genutzt.

Auch dessen Onkel, Johann Christoph Bach, der als Organist in Eisenach für seine Improvisationskünste bekannt war, schuf zwei Choralvorspiele zu diesem Lied.

 

Wir glauben all an einen Gott,
Schöpfer Himmels und der Erden,
der sich zum Vater geben hat,
dass wir seine Kinder werden.
Er will uns allzeit ernähren,
Leib und Seel auch wohl bewahren;
allem Unfall will er wehren,
kein Leid soll uns widerfahren.
Er sorget für uns, hüt’ und wacht;
es steht alles in seiner Macht.

Wir glauben auch an Jesus Christ,
seinen Sohn und unsern Herren,
der ewig bei dem Vater ist,
gleicher Gott von Macht und Ehren,
von Maria, der Jungfrauen,
ist ein wahrer Mensch geboren
durch den Heilgen Geist im Glauben;
für uns, die wir warn verloren,
am Kreuz gestorben und vom Tod
wieder auferstanden durch Gott.

Wir glauben an den Heilgen Geist,
Gott mit Vater und dem Sohne,
der aller Schwachen Tröster heißt
und mit Gaben zieret schöne,
die ganz Christenheit auf Erden
hält in einem Sinn gar eben;
hier all Sünd vergeben werden,
das Fleisch soll auch wieder leben.
Nach diesem Elend ist bereit’
uns ein Leben in Ewigkeit.

Orgelimpuls zum Pfingstfest

Der Pfingsthymnus „Veni, creator spiritus“ wurde vom Benediktinermönch Rhabanus Maurus (oder in dessen Umfeld) im 9. Jahrhundert verfasst, die Melodie stammt aus Kempen um das Jahr 1000.

Ursprung für den Text sind wohl die Ergebnisse des Konzils von Aachen am Anfang des 9. Jahrhunderts, in dem herausgestellt wurde, dass der Heilige Geist sowohl aus Gott Vater, als auch aus seinem Sohn, Jesus Christus, hervorgeht. Dies wurde im großen Glaubensbekenntnis festgehalten: „qui ex patre filioque procedit“. In der sechsten Strophe des ursprünglich siebenstrophigen Hymnus wird eben jene Dreifaltigkeitslehre noch einmal betont: Der Heilige Geist soll uns wissen lassen, erkennen lassen und glauben lassen, dass er aus Vater und Sohn hervorgeht.

In den ersten Strophen wird der Heilige Geist in seinen Erscheinungsformen als Geschenk Gottes, lebendige Quelle, sprachgebend, siebenfältig an Gaben besungen. Darauf schließen sich Bitten an den Heiligen Geist um Entzündung von Licht und Liebe, Stärkung, Schutz und Frieden an.

Der Hymnus wurde in zahlreichen Formen in die deutsche Sprache übertragen. So schuf Martin Luther 1524 eine siebenstrophige deutschsprachige Fassung „Komm, Gott Schöpfer, Heilger Geist“, die wir heute noch im Evangelischen Gesangbuch finden. Im Gotteslob findet sich eine Übersetzung von Friedrich Dörr „Komm, heilger Geist, der Leben schafft“, sowie eine Übertragung mit einer Melodie aus dem 18. Jahrhundert nach Heinrich Bone „Komm, Schöpfer Geist, kehr bei uns ein“.

Johann Sebastian Bach nahm das Lied „Komm, Gott Schöpfer, Heilger Geist“ mit in sein Orgelbüchlein auf.

 

 

1. Veni, creator Spiritus,

mentes tuorum visita:

imple superna gratia,

quae tu creasti pectora.

 

2. Qui diceris Paraclitus,

donum Dei altissimi,

fons vivus, ignis, caritas

et spiritalis unctio.

 

3. Tu septiformis munere,

dextrae Dei tu digitus,

tu rite promissum Patris

sermone ditans guttura.

 

4. Accende lumen sensibus,

infunde amorem cordibus,

infirma nostri corporis

virtute firmans perpeti.

 

5. Hostem repellas longius

pacemque dones protinus;

ductore sic te praevio

vitemus omne noxium.

 

6. Per te sciamus da Patrem

noscamus atque Filium,

te utriusque Spiritum

credamus omni tempore.

 

Informationsquelle: Franz, Ansgar; Kurzke, Hermann; Schäfer, Christiane: Die Lieder des Gotteslob

Orgelimpuls zum 7. Sonntag der Osterzeit

Das Lied „Jesus lebt, mit ihm auch ich“ hat bei Erscheinen des neuen Gotteslobes den Sprung aus vorher acht Diözesanteilen in den Stammteil geschafft, sodass es nun in allen Bistümern vertreten ist.

Der Text stammt von Christian Fürchtegott Gellert, einem der bekanntesten deutschen Dichter der Aufklärung. Er schrieb den Text des Osterliedes zu der Melodie des Liedes „Jesus, meine Zuversicht“, das bei Beerdigungen gesungen wurde.

Auch in seinem Text nimmt er Bezug auf das Lied: So endet jede Strophe mit dem Ausspruch: dies ist meine Zuversicht. Thematisch befasst sich das Lied mit dem Sterben, das durch die Auferstehung seinen Schrecken verloren hat. Die ursprünglich sechs Strophen nehmen dabei Bezug auf Bibelverse aus dem Johannesevangelium und den Paulusbriefen.

Das Lied „Jesus lebt, mit ihm auch ich“ zur Melodie von „Jesus, meine Zuversicht“ erreichte eine große Beliebtheit und war fortan in den evangelischen Gesangsbüchern vertreten. Erst später wurde das Lied auch in katholische Gesangsbücher übernommen. Dort waren verschiedenste Fassungen verbreitet: So unterschieden sie sich in der Anzahl der Strophen und auch die Melodie wurde verändert. Heute finden wir im Gotteslob eine Melodie aus dem 19. Jahrhundert von Albert Höfer mit den ersten und letzten beiden Strophen von Gellert.

Max Reger schuf in seinem Opus 135a Choralvorspiele zu den damals gebräuchlichsten Kirchenliedern. Darunter auch zu dem Lied „Jesus, meine Zuversicht“, das textlich und als ursprüngliche Lehnmelodie dem Lied „Jesus lebt, mit ihm auch ich“ zugrunde liegt.

 

1. Jesus lebt, mit ihm auch ich!

Tod, wo sind nun deine Schrecken?

Er, er lebt und wird auch mich

von den Toten auferwecken.

Er verklärt mich in sein Licht;

dies ist meine Zuversicht.

 

2. Jesus lebt! Ihm ist das Reich

über alle Welt gegeben;

mit ihm werd auch ich zugleich

ewig herrschen, ewig leben.

Gott erfüllt, was er verspricht:

dies ist meine Zuversicht.

 

5. Jesus lebt! Ich bin gewiss,

nichts soll mich von Jesus scheiden,

keine Macht der Finsternis,

keine Herrlichkeit, kein Leiden.

Seine Treue wanket nicht;

dies ist meine Zuversicht.

 

6. Jesus lebt! Nun ist der Tod

mir der Eingang in das Leben.

Welchen Trost in Todesnot

wird er meiner Seele geben,

wenn sie gläubig zu ihm spricht:

„Herr, Herr, meine Zuversicht!“

 

Informationsquelle: Franz, Ansgar; Kurzke, Hermann; Schäfer, Christiane: Die Lieder des Gotteslob

Orgelimpuls zum Hochfest Christi Himmelfahrt

Das Lied „Christ fuhr gen Himmel“, eines der bekanntesten Lieder zum Hochfest Christi Himmelfahrt, teilt sich seine Melodie mit dem ältesten deutschsprachigen Kirchenlied „Christ ist erstanden“.

Auch der Text zu „Christ fuhr gen Himmel“ existiert schon lange. So wurde die erste Strophe der Leise erstmals im 15. Jahrhundert gefunden. Die dreistrophige Fassung findet sich ab dem 16. Jahrhundert und von dort an in zahlreichen Gesangbüchern bis zur heutigen Zeit.

Thematisch verbindet das Lied drei Aspekte der Osterzeit miteinander: Die Auferstehung, die Himmelfahrt und die Sendung des heiligen Geistes an Pfingsten. Wie auch „Christ ist erstanden“ endet es mit einer Halleluja-Strophe.

Ähnlich alt wie die erste Strophe des Liedes ist eine Orgelbearbeitung des Liedes „Christ ist erstanden“ aus dem Buxheimer Orgelbuch.

 

1. Christ fuhr gen Himmel.

Was sandt er uns hernieder?

Den Tröster, den Heiligen Geist,

zu Trost der armen Christenheit.

Kyrieleis.

 

2. Christ fuhr mit Schallen

Von seinen Jüngern allen.

Er segnet sie mit seiner Hand

Und sandte sie in alle Land.

Kyrieleis

 

3. Halleluja,

Halleluja, Halleluja!

Des solln wir alle froh sein,

Christ will unser Trost sein

Kyrieleis.

 

Informationsquelle: Franz, Ansgar; Kurzke, Hermann; Schäfer, Christiane: Die Lieder des Gotteslob

Orgelimpuls zum 6. Sonntag der Osterzeit

Die Ostersequenz „Victimae paschali laudes“ ist eine von noch fünf in der Liturgie erhaltenen Sequenzen. Ursprünglich durch Textierungen langer Halleluja-Melismen hervorgegangen erfreute sich diese Gattung im Mittelalter besonderer Beliebtheit.

Die entstehenden Texte waren dabei sowohl geistlich, als auch weltlich.

Geprägt ist die Sequenz von Doppelstrophen, die jeweils ungleich lang sind bzw. Abweichungen in den Melodien haben.

Victimae paschali laudes wurde im 11. Jahrhundert von Wipo von Burgund gedichtet. Mit zahlreichen Bildern und Ausdeutungen wird das Osterfest besungen. Beginnend mit dem Bild des Opferlammes, das für die Sünden der Welt geopfert liegt, erzählt die Sequenz im weiteren Verlauf die Geschichte vom leeren Grab. Es schließt mit einem Triumph des Auferstandenen und der Vergebungsbitte als Abschluss.

Da eine Zeile eine antijudäische Deutung ermöglicht, wurde diese seit 1570 aus der Sequenz entfernt, wodurch die Struktur der Doppelstrophen einmal durchbrochen ist.

Auf die Sequenz Victimae paschali laudes geht das älteste deutschsprachige Kirchenlied „Christ ist erstanden“ zurück. Auch zahlreichen Komponisten diente die Sequenz als Inspiration.

So schuf Hans Buchner bereits im frühen 16. Jahrhundert eine viersätzige Orgelkomposition, die in Alternatim-Praxis mit der Sequenz musiziert werden kann.

 

Victimae paschali laudes immolent Christiani.

 

Agnus redemit oves;

Christus innocens Patri

Reconciliavit peccatores

 

Mors et vita duello conflixere mirando;

Dux vitae mortuus

Regnat vivus.

 

Dic nobis, Maria: Quid vidisti in via?

Sepulchrum Christi viventis

Et gloriam vidi resurgentis,

 

Angelicos testes, sudarium et vestes.

Surrexit Christus spes mea;

Praecedet suos in Galilaeam.

 

Scimus Christum surrexisse a mortuis vere.

Tu nobis, victor rex, miserere!

(Amen. Alleluia.)

 

Informationsquelle: Franz, Ansgar; Kurzke, Hermann; Schäfer, Christiane: Die Lieder des Gotteslob

Orgelimpuls zum 5. Sonntag der Osterzeit im Marienmonat Mai

Neben der fünfzigtägigen Osterzeit feiert die katholische Kirche im jetzigen Mai auch ganz besonders die Gottesmutter Maria – im Marienmonat.

Daher ist der Orgelimpuls zum 5. Sonntag der Osterzeit, der gleichzeitig auch der Muttertag ist, eine Vertonung eines marianischen Liedes.

Der Hymnus „Ave maris stella“ stammt aus dem 8. Jahrhundert und wird Ambrosius Autpertus zugeschrieben. In lateinischer Sprache verfasst, schafft das Lied ein neues Bild, eine Metapher für die Gottesmutter Maria: den Meerstern. Dabei spielt das Lied mit dem Anfang des „Ave Maria“, das dem Ave maris stella zunächst sehr ähnlich ist und das in der zweiten Strophe bei Marias Begegnung mit dem Engel Gabriel herausgehoben wird.

In den weiteren Strophen werden Bitten vorgebracht: Maria möge die Angeklagten, Blinden, und allen Menschen beistehen und sie auf ihrem Weg begleiten. Die letzte Strophe besingt, wie es bei einem Hymnus üblich ist, den dreifaltigen Gott.

Der Hymnus wurde in mehreren Fassungen ins Deutsche übersetzt, im Gotteslob findet sich das auf den Hymnus zurückgehende Lied „Meerstern, ich dich grüße“ (GL 524).

Marcel Dupré hat das Ave maris stella in vier Sätzen in den „15 Versets pour les Vêpres du commun des fêtes de la Sainte Vierge“ op.18 vertont, wobei er in den Titeln der Sätze jeweils Bezug auf einzelne Strophen des Hymnus nimmt.

 

Ave, maris stella,
Dei mater alma,
atque semper virgo,
felix cœli porta.

Sumens illud «Ave»
Gabrielis ore,
funda nos in pace,
mutans Evæ nomen.

Solve vincla reis,
profer lumen cæcis,
mala nostra pelle,
bona cuncta posce.

Monstra te esse matrem,
sumat per te precem 
qui pro nobis natus
tulit esse tuus.

Virgo singularis,
inter omnes mitis,
nos culpis solutos
mites fac et castos.

Vitam præsta puram, 
iter para tutum, 
ut videntes Jesum 
semper collætemur.

Sit laus Deo Patri,
summo Christo decus, 
Spiritui Sancto 
tribus honor unus. Amen.

 

Informationsquelle: Franz, Ansgar; Kurzke, Hermann; Schäfer, Christiane: Die Lieder des Gotteslob

Orgelimpuls zum 4. Sonntag der Osterzeit

Das Lied „Vom Tode heut erstanden ist“ geht zurück auf das lateinische Cantio „Surrexit Christus hodie“ aus dem 14. Jahrhundert, auf dessen Text sich die erste Strophe bezieht.

Das Cantio erzählt die Ostergeschichte nach dem Evangelisten Markus und hat dabei sowohl erzählende, als auch theologisch ausdeutende Verse.

In der Textübertragung ins deutsche gibt es zahlreiche Fassungen, die in unterschiedlichen Versionen verbreitet sind. So beginnen viele Textfassungen auch mit „Erstanden ist der heilig Christ“.

Während sich im Gotteslob die Textfassung von Silja Walter aus dem Jahr 1968 findet, hat sich auf protestantischer Seite die Fassung der Böhmischen Brüder „Erstanden ist der heilig Christ“ aus dem 16. Jahrhundert durchgesetzt, die pro Strophe jeweils aus zwei Versen mit einem doppelten Halleluja besteht und zahlreiche Strophen hat. Dabei erinnern die Rahmenstrophen an das Lied „Christ ist erstanden“, die mittleren Strophen sind wiederum klassische Erzählstrophen.

Die Melodie des Gotteslobes ist im Gegensatz zur Melodie im EG leicht abgewandelt und liegt in einer Fassung vor, die bei Michael Weiße im 16. Jahrhundert zum Text „Gelobt sei Gott im höchsten Thron“ gefunden wurde.

Durch die Struktur der Melodie ergeben sich auch textliche Änderungen: so besteht jede Strophe aus drei Textzeilen mit einem abschließenden Halleluja. Besonders auffallend ist in dieser Melodiefassung die Rhythmusverschiebung im abschließenden Halleluja durch eine Hemiole (einen Dreiertakt in doppelter Länge).

Johann Sebastian Bach hat das Lied „Erstanden ist der heilig Christ“ mit in sein Orgelbüchlein aufgenommen.

 

1. Vom Tode heut erstanden ist

der heilge Herre Jesu Christ,

der aller Welt ein Tröster ist. Halleluja.

 

2. Die ganze Erde staunt und bebt,

weil Gottes Herrlichkeit anhebt;

der Tod ist tot, das Leben lebt. Halleluja.

 

3. Des Herren Sieg bricht in uns ein,

da sprengt er Riegel, Schloss uns Stein;

in uns will Christus Sieger sein. Halleluja.

 

4. Nun jauchzt und jubelt überall.

Die Welt steht auf von ihrem Fall.

Gott herrscht in uns, er herrscht im All. Halleluja.

 

Informationsquelle: Franz, Ansgar; Kurzke, Hermann; Schäfer, Christiane: Die Lieder des Gotteslob

Orgelimpuls zum 3. Sonntag der Osterzeit

Das Lied „Christ ist erstanden“ ist das älteste deutsche Kirchenlied und vermutlich auch das bekannteste Osterlied. Erstmals erwähnt wurde das Lied um 1150 im Umfeld von Salzburg. Der Text der ersten Strophe findet sich in einer Handschrift des Stifts Klosterneuburg 1325, die zweite Strophe und dritte Strophe hingegen finden sich erst in späteren Handschriften des 15. Jahrhunderts.

Zugrunde liegt dem Lied die Ostersequenz „Victimae paschali laudes“ – so lassen sich sowohl textliche, als auch melodische Parallelen zwischen der Sequenz und dem Lied finden.

Die Form des Liedes ist die mittelalterliche Leise – so endet jede Strophe mit dem antiken Huldigungsruf „Kyrieleis“.

Während die ersten beiden Strophen froh die Auferstehung Christi verkünden, schließt das Lied in der dritten Strophe mit einem festlichen Halleluja und stimmt so in den Osterjubel ein.

Die Zeitlosigkeit des Liedes drückte bereits Martin Luther aus: „Aller Lieder singet man sich mit der zeit müde/ Aber das Christus ist erstanden/ mus man alle jar wider singen“.

 

Johann Caspar Ferdinand Fischer vertonte den Anfang des Liedes in Form eines Ricercars. Da das Stück einst dem Komponisten Johann Sebastian Bach zugeschrieben wurde, trägt es auch die Bachverzeichnisnummer BWV 746.

 

Christ ist erstanden

von der Marter alle.

Des solln wir alle froh sein;

Christ will unser Trost sein.

Kyrieleis.

 

Wär er nicht erstanden,

so wär die Welt vergangen.

Seit dass er erstanden ist,

so freut sich alles, was da ist.

Kyrieleis.

 

Halleluja,

Halleluja,

Halleluja.

Des solln wir alle froh sein;

Christ will unser Trost sein.

Kyrieleis.

 

Informationsquelle: Franz, Ansgar; Kurzke, Hermann; Schäfer, Christiane: Die Lieder des Gotteslob

Orgelimpuls zum 2. Sonntag der Osterzeit

Das Osterlied „Erschienen ist der herrlich Tag“ stammt von Nikolaus Herman, der den Text und die Musik 1560 schuf und im darauffolgenden Jahr veröffentlichte.

In den ursprünglich 14 Strophen wurde die Auferstehung Christi besungen und in Beziehung zu Schrifttexten aus dem alten Testament gesetzt.

Nach einer einleitenden Strophe nimmt Herman in der zweiten Strophe Bezug auf den Sündenfall der Schöpfungsgeschichte, der durch Christi Auferstehung überwunden ist. Die dritte bis sechste Strophe folgt der Form einen biblischen Erzählliedes, in dem die Auferstehungsgeschichte Christi bis zur Begegnung mit den Emmausjüngern besungen wird. Die siebte bis zwölfte Strophe setzt diese Geschichte dann in Bezug zum Alten Testament: Christus wird mit Simson verglichen, die Verweildauer im Grab wird in Bezug gesetzt zur Geschichte Jonas und das Osterfest mit dem Paschafest der Israeliten in Ägypten. Die letzten beiden Strophen besingen diesen Triumph und loben Gott.

Das Lied wurde in zahlreichen Gesangsbüchern verbreitet. Auch im evangelischen Gesangbuch, sowie einigen Eigenteilen des Gotteslobs (unter anderem im Kölner Eigenteil) lässt es sich finden. Dort sind jedoch nur noch die ersten und letzten beiden Strophen, sowie die neunte Strophe erhalten, wodurch sowohl die erzählenden Strophen, als auch ein Großteil der sich auf das Alte Testament beziehenden Strophen weggefallen sind.

Johann Sebastian Bach wählte diesen Choral für sein Orgelbüchlein aus, einer Sammlung kurzer, choralgebundene Orgelstücke.

Hier nun der Text der ursprünglichen 14 Strophen:

 

1.  Erschienen ist der herrlich Tag,

dran sich niemand gnug freuen mag;

Christ, unser Herr, heut triumphiert,

all seine Feind gefangen führt.

Halleluja!

 

2.  Die alte Schlang, die Sünd und Tod,

die Höll, all Jammer, Angst und Not

hat überwunden Jesus Christ,

der heut vom Tod erstanden ist.

Halleluja!

 

3.  Am Sabbat früh mit Spezerei

kamen zum Grab der Weiber drei,

dass sie salbten Marien Sohn,

der vom Tod war erstanden schon.

Halleluja!

 

4.  Wen sucht ihr da? Der Engel sprach,

Christ ist erstanden, der hie lag;

hie sehet ihr die Schweißtüchlein,

geht hin, sagts bald den Jüngern sein.

Halleluja!

 

5.  Der Jünger Furcht und Herzeleid

wird heut verkerhrt in eitel Freud;

sobald sie nur den Herren sahn,

verschwand ihr Trauren, Furcht und Zagn.

Halleluja!

  

6.  Der Herr hielt ein sehr freundlich G'spräch

mit zweien Jüngern auf dem Weg;

vor Freud das Herz in Leib ihn brannt,

im Brotbrechen ward er erkannt.

Halleluja!

 

7.  Unser Simson, der treue Held

Christus, den starken Löwen fällt,

der Höllen Pforten er hinträgt,

dem Teufel all Gewalt erlegt.

Halleluja!

 

8.  Jonas im Walfisch war drei Tag,

so lang Christus im Grab auch lag,

denn länger ihn der Tod kein Stund

in seim [seinem] Rachen behalten kunnt.

Halleluja!

 

9.  Sein Raub der Tod mußt geben her,

das Leben siegt und ward sein Herr,

zerstört ist nun all seine Macht,

Christ hat das Leben wieder bracht.

Halleluja!

 

10.  Heut gehen wir aus Ägyptenland,

aus Pharaonis Dienst und Band,

und das recht Osterlämmelein

wir essen heut im Brot und Wein.

Halleluja!

  

11.  Auch essen wir die süßen Brot,

die Moses Gottes Volk gebot;

kein Sauerteig soll bei uns sein,

daß wir von Sünden leben rein.

Halleluja!

 

12.  Der Würgengel vorüber geht,

kein Erstgeburt er bei uns schlägt;

unsre Thürschwell hat Christi Blut

bestrichen, das hält uns in Hut.

Halleluja!

 

13.  Die Sonn, die Erd, all Kreatur

und was betrübet war zuvor,

das freut sich heut an diesem Tag,

da der Welt Fürst darnieder lag.

Halleluja!

 

14.  Drum wir auch billig fröhlich sein,

singen das Hallelujah fein

und loben dich, Herr Jesu Christ,

zu Trost du uns erstanden bist.

Halleluja!

 

Orgelimpuls zum Osterfest

„O Filii et Filiae“, so lautet der Anfang eines aus Frankreich stammenden lateinischen Osterhymnus, verfasst von Jean Tisserand im 15. Jahrhundert.

Der Hymnus erzählt, umrahmt von zwei Strophen, die die Christen selbst ansprechen, in insgesamt zwölf Strophen die Geschichte der Auferstehung Christi, sowie den ersten Begegnungen mit den Jüngern bis zur Begegnung mit dem zunächst ungläubigen Thomas. Die Grundlage für den Text bildet das Johannes Evangelium.

Durch die eingängige Melodie mit einem dreifachen Halleluja als Kehrvers, wurde das Lied in Frankreich schnell sehr bekannt. Eine deutsche Übertragung gab es erstmals 1865 durch den Mainzer Domkapitular Christoph Moufang, auch heute finden wir dieses österliche Erzähllied im Gotteslob.

Der französiche Komponist Jean-Francois Dandrieu (1684-1740) schuf unter dem Titel „Offertoire pour le jour de Pâques“ (Offertorium des Ostertages) eine Choralbearbeitung dieses Liedes mit zwölf Variationen für Orgel.

Kehrvers: Halleluja, halleluja, halleluja

 

1) Ihr Christen singet hocherfreut,

der Herr der ewgen Herrlichkeit

ist von dem Tod erstanden heut. Halleluja.

 

2) Die Frauen kamen zu dem Ort,

sie wollten Jesus salben dort:

„Wer wälzt den Stein vom Grabe fort?“ Halleluja.

 

3) Die Jünger früh am dritten Tag,

sehn ängstlich an der Stätte nach,

wo Jesus Christ begraben lag. Halleluja.

 

4) Der liebste Jünger Sankt Johann

Er eilt dem Petrus schnell voran,

kam früher bei dem Grabe an. Halleluja.

 

5) Ein Engel strahl im Lichtgewand,

den frommen Frauen macht bekannt,

dass Jesus Christus auferstand. Halleluja.

 

6) „Bleibt nicht beim leeren Grabe stehn,

ihr sollt nach Galiläa gehen,

dort werdet ihr den Meister sehn.“ Halleluja.

 

7) Den Jüngern war das Herz so schwer.

in ihre Mitte trat der Herr.

„Der Friede sei mit euch!“ sagt er. Halleluja

 

8) Sie sahn den Herrn von Angesicht.

Doch voller Zweifel Thomas spricht:

„Wenn ich nicht sehe, glaub ich nicht.“ Halleluja.

 

9) „Sieh Thomas, sieh die Seite an,

sieh Händ und Füß, die Male dran,

und glaube doch, was Gott getan.“ Halleluja.

 

10) Am achten Tag er vor ihm stand,

an Jesu Leib die Male fand

„Mein Herr und Gott“, er da bekannt. Halleuja.

 

11) Glückselig alle, die nicht sehn,

und dennoch fest im Glauben stehn,

sie werden mit ihm auferstehn. Halleluja.

 

12) An diesem Tag, den Gott gemacht,

sei Lob und Ehr und Preis und Macht

dem Allerhöchsten dargebracht. Halleluja.

 

Informationsquelle: Ansgar Franz, Hermann Kurzke, Christiane Schäfer (Hg.) – Die Lieder des Gotteslob

Orgelimpuls zum Gründonnerstag

Der Text des Liedes „Beim letzten Abendmahle“ ist von Christoph von Schmid verfasst und findet sich erstmals in Schmids Gesangbuch von 1807. Als Lied für die Gabenbereitung gedacht, nimmt es Bezug auf das letzte Abendmahl und ist daher ein passendes Lied für den Gründonnerstag.

Im Laufe der Jahre erlangte das Lied in verschiedensten Textfassungen an Bedeutung, sodass es heute in unterschiedlichen Varianten verbreitet ist. Im Kölner Gotteslob finden sich zwei Fassungen der Melodie: diese gehört ursprünglich zu dem Lied „Christus, der ist mein Leben“, das 1609 von Melchior Vulpius veröffentlicht wurde.

In der etwas veränderten Melodiefassung des Kölner Eigenteils erschien das Lied „Beim letzten Abendmahle“ zuerst 1837, danach setzte sich die Verknüpfung von Text und Melodie weiter durch.

Max Reger griff die Melodie des Liedes „Christus, der ist mein Leben“ in einem seiner Choralvorspiele aus op.79b auf.

 

1. Beim letzten Abendmahle,

die Nacht vor seinem Tod,

nahm Jesus in dem Saale

Gott dankend Wein und Brot.

 

2. „Nehmt“, sprach er, „trinket, esset:

Das ist mein Fleisch, mein Blut,

damit ihr nie vergesset,

was meine Liebe tut.“

 

3. Dann ging er hin zu sterben

aus liebevollem Sinn,

gab, Heil uns zu erwerben,

sich selbst zum Opfer hin.

 

4. O lasst uns ihm ein Leben,

von jeder Sünde rein,

ein Herz ihm ganz ergeben

zum Dankesopfer weihn.

 

Informationsquelle: Ansgar Franz, Hermann Kurzke, Christiane Schäfer (Hg.) – Die Lieder des Gotteslob

Orgelimpuls zum Palmsonntag

Das Lied „O Haupt voll Blut und Wunden“ ist wohl eins der bekanntesten Passionslieder.

Die Melodie stammt ursprünglich von einem weltlichen Lied Hans Leo Haßlers („Mein Gmüt ist mir verwirret von einer Jungfrau zart“) und wurde, wie zu der Zeit üblich, wenige Jahre später für ein geistliches Lied wiederverwendet.
Der Text orientiert sich an einem mittelalterlichen Hymnus von Arnulf von Löwen (gestorben 1250).
Der Hymnus „Salve caput cruentatum“ ist Teil eines Gedichtzyklus, der sich an den am Kreuz hängenden Christus richtet und konkret einzelne Teile seines Leibes besingt. So besingt „Salve caput cruentatum“ das Angesicht Christi.
Paul Gerhardt dichtete nach Vorlage dieses Hymnus ein zehnstrophiges Lied, das erstmals 1656 erschien und von dem acht Strophen im Gotteslob erhalten sind.
Der Text beschriebt die Qualen, die Christus erleiden musste, die ihm „ins Gesicht geschrieben“ sind und verbindet dies mit Fragen nach dem Grund für diese. In der vierten Strophe bekennt das lyrische Ich, das Christus betrachtet, dass seine Sünden Ursache für den Kreuzestod Christi sind und bittet um Gnade und bekennt bei ihm zu stehen. Dies wird in den letzten Strophen umgewandelt in eine Bitte bezogen auf den eigenen Tod: „Wenn ich einmal soll scheiden, so scheide nicht von mir“.
Das Lied „O Haupt voll Blut und Wunden“ hat vor allem durch die Matthäuspassion von Bach einen großen Bekanntheitsgrad erlangt. Es wurde auch in zahlreichen Instrumentalstücken aufgegriffen.
In Josef Gabriel Rheinbergers Trio „Wenn ich einmal soll scheiden“ erklingt die Melodie des Liedes im Pedal und wird durch zwei Stimmen in den Manualen verziert.

1. O Haupt voll Blut und Wunden,
 voll Schmerz und voller Hohn,
 o Haupt, zum Spott gebunden
 mit einer Dornenkron,
 o Haupt, sonst schön gekrönet
 mit höchster Ehr und Zier,
 jetzt aber frech verhöhnet,
 gegrüßet seist du mir!
 
 2. Du edles Angesichte,
 davor sonst schrickt und scheut
 das große Weltgewichte:
 wie bist du so bespeit,
 wie bist du so erbleichet!
 Wer hat dein Augenlicht,
 dem sonst kein Licht nicht gleichet,
 so schändlich zugericht’?
 
 3. Die Farbe deiner Wangen,
 der roten Lippen Pracht
 ist hin und ganz vergangen;
 des blassen Todes Macht
 hat alles hingenommen,
 hat alles hingerafft,
 und so bist du gekommen
 von deines Leibes Kraft.
 
 4. Was du, Herr, hast erduldet
 ist alles meine Last;
 ich, ich hab es verschuldet,
 was du getragen hast.
 Schau her, hier steh ich Armer,
 der Zorn verdienet hat.
 Gib mir, o mein Erbarmer,
 den Anblick deiner Gnad.
 
 5. Ich will hier bei dir stehen,
 verachte mich doch nicht;
 von dir will ich nicht gehen,
 wenn dir dein Herze bricht;
 wenn dein Haupt wird erblassen
 im letzten Todesstoß,
 alsdann will ich dich fassen
 in meinen Arm und Schoß.
 
 
 6. Ich danke dir von Herzen,
 o Jesu, liebster Freund,
 für deines Todes Schmerzen,
 da du’s so gut gemeint.
 Ach gib, dass ich mich halte
 zu dir und deiner Treu
 und, wenn ich einst erkalte,
 in dir mein Ende sei.
 
 7. Wenn ich einmal soll scheiden,
 so scheide nicht von mir,
 wenn ich den Tod soll leiden,
 so tritt du dann herfür;
 wenn mir am allerbängsten
 wird um das Herze sein,
 so reiß mich aus den Ängsten
 kraft deiner Angst und Pein.
 
 8. Erscheine mir zum Schilde,
 zum Trost in meinem Tod,
 und lass mich sehn dein Bilde
 in deiner Kreuzesnot.
 Da will ich nach dir blicken,
 da will ich glaubensvoll
 dich fest an mein Herz drücken.
 Wer so stirbt, der stirbt wohl. 

Informationsquelle: Ansgar Franz, Hermann Kurzke, Christiane Schäfer (Hg.) – Die Lieder des Gotteslob

Orgelimpuls zum fünften Fastensonntag

Der Psalm 130 ist ein Klage- und Bußpsalm.
Mit der Thematik der Buße, Umkehr, Gnade und Erlösung passt dieser Psalm gut in die Gedanken der österlichen Bußzeit.
Der Text beginnend mit “Aus tiefer Not schrei ich zu dir“ ist von zahlreichen Komponisten vertont worden.
Martin Luther fasste den Psalm in eine Liedform.
Im Laufe der Jahrhunderte und in den Bemühungen um eine ökumenische Fassung hat das Lied mehrfach einen Wandel in seinen Strophen erfahren. Im Gotteslob stehen nun folgende Strophen:

1. Aus tiefer Not schrei ich zu dir, 
Herr Gott, erhör mein Rufen;
dein gnädig Ohr neig her zu mir
und meiner Bitt es öffne;
denn so du willst das sehen an,
was Sünd und Unrecht ist getan,
wer kann, Herr, vor dir bleiben?

2. Darum auf Gott will hoffen ich,
auf mein Verdienst nicht bauen.
Auf ihn will ich verlassen mich
und seiner Güte trauen,
die mir zusagt sein wertes Wort.
Das ist mein Trost und treuer Hort;
des will ich allzeit harren.

3. Als ob es währt bis in die Nacht
und wieder an den Morgen,
doch soll mein Herz an Gottes Macht
verzweifeln nicht noch sorgen.
So tu Israels rechter Art,
der aus dem Geist geboren ward,
und seines Gottes harre.

4. Ob bei uns ist der Sünden viel,
bei Gott ist viel mehr Gnade.
Sein Hand zu helfen hat kein Ziel,
wie groß auch sei der Schade.
Er ist allein der gute Hirt,
der Israel erlösen wird
aus seinen Sünden allen.

Felix Mendelssohn schuf 1830 eine Fassung dieses Liedes für Gesang und Chor.
Hier erklingt ein Satz dieses Werkes in der Fassung für Orgel.

Orgelimpuls zum Hochfest Verkündigung des Herrn

Das Hochfest Verkündigung des Herrn wird neun Monate vor Weihnachten, am 25.3. - meistens mitten in der Fastenzeit - gefeiert: Der Engel Gabriel verkündet, dass Maria auserwählt ist, die Mutter des Erlösers, Gottes Sohn, zu werden. Sie antwortet mit einem einfachen, aber überzeugten “Ja“ und gibt sich damit ganz in Gottes Hände.

Das Lied “Es flog ein Täublein weiße“ erzählt diese Geschichte. Es erschien in den Gesangsbüchern von Nikolaus Beuttner (Graz 1602) und David Gregor Corner (1625) und in den folgenden Jahrhunderten in verschiedenen Varianten in diversen weiteren Gesangsbüchern.
Im Gotteslob findet man das Lied im Kölner Eigenteil unter der Nummer 728.
Die ersten drei Strophen erzählen in einfacher, volkstümlicher Weise die Geschichte der Verkündigung des Herrn, die letzte Strophe nimmt Bezug auf die Geburt Christi als Gott und Mensch:

1. Es flog ein Täublein weiße vom Himmel herab,
im engelischen Kleide, zu einer Jungfrau zart:
“Gegrüßet seist du, wunderschöne Maid,
dein Seel ist hochgezieret, dein Leib gebenedeit.“
Kyrie eleison.

2. “Gegrüßet sei mir, Königin! Der Herr ist mit dir,
du wirst ein Kind empfangen, das sollst du glauben mir.
Schließ auf, schließ auf deins Herzens Fensterlein!
Gott will sich zu dir kehren, in Wohnung bei dir sein.“
Kyrie eleison.

3. Da sprach die Jungfrau reine in heiliger Begier:
“Sein Wille sei der meine, er soll geschehen mir!
Was auch begehrt von mir der Schöpfer mein,
das will ich ihm gewähren, will Dienerin ihm sein.“
Kyrie eleison.

4. Da ward er uns gegeben als Helfer in der Not,
er bringt uns neues Leben, ist Gott vom ewgen Gott.
Mariä Sohn, der Heiland Jesu Christ,
ist uns zum Heil geboren, der Himmel offen ist.
Kyrie eleison.

Eine bekannte Vertonung dieses Liedes für Chor stammt von Johannes Brahms.
Herrmann Schroeder (1904-1984), ein katholischer Kirchenmusiker und Komponist, vertonte dieses Lied in seinem opus 11 (Sechs Orgelchoräle über altdeutsche geistliche Volkslieder) im Jahr 1933 in Form eines schlichten, ruhigen Orgelchorals.

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